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Herbstzeit ist Planungszeit
10 wertvolle Tipps für eine gelungene Planung
Planungsgegner behaupten "Planung ersetze nur den Zufall durch den Irrtum". Dabei leistet eine gute Planung einen wichtigen, wenn nicht einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg. Planung hilft,

  • realistische Ziele zu finden und klar zu formulieren,
  • Strategien zur Zielerreichung aufzustellen und
  • Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.

Nicht Planen heißt dagegen laut Duden, ohne Plan und Ziel, gedankenlos, chaotisch, unüberlegt, leichtsinnig und ohne System vorgehen. 10 Tipps aus meiner Coachingpraxis machen Ihre Planung noch erfolgreicher.

Langfristige Planung bringt Kontinuität und eine Richtung in das oft orientierungslos erscheinende Tagesgeschäft. Es lohnt sich schon aus diesem Grund, über den Tellerrand des Geschäftsjahres hinweg zu gucken.

  1. Trennen Sie die Planungsebenen visionäre, strategische und operative Planung
    Die visionäre Planung drückt sich im Unternehmensleitbild aus. Sie positioniert das Unternehmen langfristig (10 - 20 Jahre) gegenüber internen und externen Interessensgruppen. Die strategische Planung hat einen Planungshorizont von 3 - 5 Jahren und die operative von einem Jahr und kürzer. Die höhere Planungsebene legt jeweils die Rahmenbedingungen für nächst niedrigere fest.

  2. Vor der Planung kommen Informationsbeschaffung und -analyse
    Hier ist, abgesehen von der eigentlichen Umsetzung, der größte Aufwand verborgen. Ohne korrekte und aktuelle Informationbasis ist Ihre Planung auf Sand gebaut. Sie benötigen Informationen über Ihr Unternehmen und über das relevante Umfeld sowie deren voraussichtliche Entwicklung während des Planungszeitraums. Das können globale Daten sein wie Energie- und Rohstoffversorgung, politische Entwicklungen, Verfügbarkeit von Technologien und Fachkräften oder Marktdaten zu der Kundenstruktur, zum Wettbewerb, zu Lieferanten u.a.

  3. Ihr Plan sollte klar definierte, nachvollziehbare Ziele und Strategien zur Zielerreichung beinhalten
    Bei der Zielerreichung sind Sie in der Regel auf die Mitwirkung anderer angewiesen. Formulieren Sie Ihre Ziele in deren Sprache, so dass jeder versteht, was von ihm erwartet wird, und ermessen kann, wie weit er noch vom Ziel entfernt ist.

  4. Seien Sie so konkret wie nötig und so offen wie möglich
    So geben Sie Kreativität und Engagement eine Richtung, lassen aber gleichzeitig Raum zur Entfaltung.
  5. Halten Sie den Weg zum Ziel überschaubar
    Bei langfristigen oder komplexen Strategien helfen Etappenziele - so genannte Meilensteine, den Fortschritt sichtbar zu machen und zu motivieren.

  6. Zu jeder Planung gehören Umsetzung, Kontrolle und Steuerung
    Oft lässt das Interesse am Plan mit seiner Fertigstellung rapide nach. Der Zweck der Planung ist aber nicht der Plan, sondern die Erreichung wichtiger Ziele. Also sorgen Sie dafür, dass die mit der Umsetzung betrauten Mitarbeiter das nötige Know how, die erforderliche Zeit und ein angemessenes Budget haben. Richten Sie eine Kontrollstelle ein, die den Fortschritt zeitnah überwacht und berichtet, und ein Steuerungsgremium, das bei Bedarf Strategie oder Ziele anpasst.

  7. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter - nicht nur an der Umsetzung, sondern auch an der Planung und am Erfolg
    Sie nutzen damit nicht nur die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter zur Erstellung einer realistischen Planung, sondern motivieren sie zu besonderem Engagement und Einsatz.

  8. Machen Sie die Zielerreichung zu Ihrer persönlichen Angelegenheit
    Geben Sie den Startschuss für die Umsetzung, informieren Sie sich regelmäßig über Fortschritte und Probleme und feiern Sie Erfolge!

  9. Lernen Sie aus Erfolgen und Misserfolgen
    Erörtern Sie mit Ihren Mitarbeitern, welche Dinge besonders gut oder weniger gut gelaufen sind. Sie werden beim nächsten Mal davon profitieren.

  10.   Aller Anfang ist schwer
    aber bei der zweiten Planung steht die Struktur schon, viele Daten sind gleich geblieben und Sie und Ihre Mitarbeiter profitieren von den Erfahrungen der ersten Planung. Eine ähnliche Erfahrungskurve gibt es auch bei der Umsetzung, so dass mit der Zeit das Aufwand/Nutzen-Verhältnis der Planung immer besser wird - besonders wenn Sie diese Punkte berücksichtigen.

Auf den drei Planungsebenen finden unterschiedliche Methoden und Verfahren Anwendung wie z. B. Kreativitätstechniken auf der visionären und strategischen Ebene, Protfoliotechniken auf der strategischen und verschiedene Kostenrechnungen auf der operativen Ebene. Mehr dazu in den nächsten "Infos für Entscheider". mehr zum Thema