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Safety first
Ein Service von i&k und AVIRA
  Top Bedrohungen
Schadenspotential: niedrig TR/Crypt.XPACK.Gen
Schadenspotential: niedrig HEUR/HTML.Malware
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Grundsätze ordnungsgemäßer Planung (GoP)
Leitfaden des Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e.V.
Die Bedeutung einer professionellen Unternehmensplanung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens lässt sich garnicht genug hervorheben. Umso erfreulicher ist es, dass der BDU mit seinem Leitfaden einen praxisorientierten Quasistandard nun schon in der zweiten Auflage veröffentlicht.

Die i&k Service, seit Jahren Mitglied des Verbandes, unterstützt die Empfehlungen und wendet sie in ihren Projekten bei der strategischen wie operativen Unternehmensplanung an (siehe auch unser Beratungsangebot unter "Management und Organisation".

Infokupon Management und Organisation
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EMK Einführungsunterstützung
Professionelle Hilfe bei der Einführung
Eine neue Software verursacht immer Lern- und Umstellungsaufwand. Mit dem halbtätgigen, inhouse Einführungsworkshop können Sie im Anwender- und IT/Org-Bereich wertvolle Zeit sparen und die Anwendung schneller nutzen. Folgende Themen werden behandelt:
  • Installation, Administration und DTA Schnittstelle
  • Stammdatenpflege
  • An-/Verkäufe
  • Gewinnermittlung, -verbuchung
  • Auswertungen
Die Teilnehmer setzen Schwerpunkte und bringen eigene Fragen ein.

Neuer Name und noch mehr Leistung
Aus Secured eMail wird Cryptzone
cryptzone LogoMit der hohen Akzeptanz in Skandinavien und im angelsächsischen Raum hat sich Secured eMail nicht nur in Cryptzone umbenannt, sondern auch kräftig in den Ausbau seiner Produktpalette investiert.
Das ursprünglich zum Schutz sensibler eMail Daten angetretene Unternehmen aus Göteborg in Schweden deckt heute alle Anforderungen an den Schutz sensibler Daten durch Verschlüsselung ab. Dazu zählen Festplatten-, Datei-, USB- und eMail-Verschlüsselung. Alle Produkte zeichnen sich durch hohe Sicherheit, einfache Administrierbarkeit und flexible Skalierbarkeit aus.
Da viele unserer Mandanten sensible Informationen aus den Bereichen Produktentwicklung, Vertrieb, Personal oder Finanzen haben, hat die  i&k Service Vertrieb und Betreuung der Cryptzone Produkte in unserer Region übernommen.

Mehr Nutzen aus der IT ziehen
Wohlfühl-Gefühl für unsere Mandanten
SAP Business Partner i&k geht strategische Partnerschaft mit SAP ein. Diese umschließt nicht nur den Verkauf von SAP's integrierter Unternehmenssoftware Business One, die spezielle für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde, sondern auch den Komplettservice von der Auswahl über Integration, Training und Einführung bis zur Betreuung der Anwendung.















Personalarbeit und Rating nach Basel II
Das von vielen Unternehmen als Schreckgespenst betrachtete Rating „Basel II“ beherrscht seit geraumer Zeit die Wirtschaftsseiten der Presse und sorgt , insbesondere im Mittelstand, für Unruhe in den Unternehmern. Was ist Basel II eigentlich und welches Ziel soll damit verfolgt werden?
Benötigte früher ein Unternehmen Fremdkapital, reichte es aus der Bank die erforderlich Sicherheiten dafür zu bieten und die Bonität über die Bilanzen nachzuweisen. Die Banken hatten gewährte Kredite nur zum Teil mit Eigenmitteln zu hinterlegen. Der Rest der Kreditsumme wurde von ihnen auf dem internationalen Markt zu den jeweils üblichen Zinssätzen beschafft und abgesichert. Eine darüber hinaus gehende Absicherung des gewährten Kredites von Seiten des Kreditnehmers gab es für die Banken nicht. Das Risiko lag also in wesentlichen Teilen bei Ihnen. Das führte in den 80-iger und 90-iger Jahren zu heftigen Turbulenzen auf den internationalen Geldmärkten und zu einem großen Bankensterben, übrigens auch in Deutschland. Beispiele dafür gibt es zur Genüge.
Ausgelöst durch diese Vorgänge hat der internationale Bankenausschuss in Basel (der bereits seit den 30-iger Jahren bei der „Bank for International Settlement – BIS“ in Basel angesiedelt ist) in jahrelanger Vorbereitung das Rating nach Basel II entwickelt, verhandelt und letztlich auch verabschiedet. Das Abkommen trat 2007 in Kraft und die Banken müssen nun nachweisen, dass sie bereits über eine 3 jährige Datenhistorie ihrer Kreditkunden verfügen. In den letzten Jahren wurden entsprechende Ratingverfahren von den Banken entwickelt und eingeführt. Deshalb werden alle Bankkunden, Unternehmen aber auch Privatkunden, einmal jährlich einem Rating unterzogen.
Reichte es in der Vergangenheit, wie bereits gesagt, im wesentlichen für einen Kredit der Bank Sicherheiten zu bieten, so wird nach Basel II eine völlig neue Melodie gespielt.
Kurz gesagt haben die Banken künftig bei der Kreditvergabe konsequent die Bonität und die Zukunftsfähigkeit des Kunden zu prüfen. Die Prüfung setzt sich aus zwei Prüfungsbereichen zusammen. Das sind wie bisher die quantitativen Parameter und neu - die qualitativen Parameter. Beide werden in etwa gleichrangig im Ratingverfahren durch die Banken bewertet.
Die quantitativen Parameter spiegeln das Bild eines Unternehmens auf der Grundlage betriebswirtschaftlicher Daten (z.B. BWA´s, GuV, Zwischen- und Jahresbilanzen etc.) wieder. Sie sind also im wesentlichen ein Blick in die Vergangenheit. 
Entsprechend Basel II haben die Banken künftig ihr Augenmerk verstärkt auf die Zukunftsfähigkeit des Kreditnehmers zu richten. Dafür wurden die qualitativen Parameter entwickelt. Diese sind ausschließlich darauf angelegt, den Prüfungsbereich Zukunftsfähigkeit zu bewerten. Das kann im negativen Fall z.B. dazu führen, dass einem Unternehmen die Kreditlinie gekündigt wird und /oder neue Zinssätze festgelegt werden, wenn es nicht gelingt die erforderlichen Nachweise zu bringen.
In den Rating-Richtlinien der Bankorganisationen finden sich u.a. Prüfungskriterien zur Zukunftsfähigkeit wie –
  • Geschäftsmodell / -strategie und deren Umsetzung
    Danach haben Unternehmen z.B. aus der Baubranche oder der Gastronomie schon einmal grundsätzlich mit ihrem Rating Probleme. Die Zukunftsfähigkeit dieser Branchen wird aus vielerlei Gründen durch die Banken nicht positiv beurteilt. In diesen Branchen wird besonders das Geschäftsmodell und die Strategie durchleuchtet. Das gilt aber auch für alle anderen Unternehmen. Deshalb ist es extrem wichtig hier mit der Arbeit zu beginnen.
  • Nachfolgeregelung für die Unternehmensleitung (auch Eigentümer) und das Management
    Beschäftigt man sich im Unternehmen aktiv mit diesem Thema? Gibt es eine interne Regelung und wie wird sie aktuell gehalten?
  • Qualität und Qualifikation der Unternehmensführung
    hat sich das Unternehmen auf Fluktuationen aus dem Bereich Unternehmensführung / Management vorbereitet? Wie wird es erreicht, das der Bestand des Unternehmens durch Fluktuationen im Extremfall nicht gefährdet wird? Wie hat das Unternehmen sich auf einen möglicherweise notwendigen Technologiewandel vorbereitet und gibt es dafür eine Planung. Wie werden das Management und die Mitarbeiter dafür vorbereitete und qualifiziert ?
  • Gestaltung der Geschäftsprozesse,
    gibt es ein qualifiziertes Prozessmanagement im Unternehmen und kennen Sie die tatsächlichen Kosten Ihrer Geschäftsprozesse? Werden die Prozesse, den sich ändernden Bedingungen, laufend angepasst oder heißt es nur „.... das machen wir schon immer so und das bleibt so“ ! Das gilt natürlich auch für die Personalarbeit.
  • Personal,
    Fluktuationsrate, Mitarbeiter und deren Qualifikation, Gestaltung und Mitwirkungsmöglichkeiten im Unternehmen, Mitarbeiterfindung und Mitarbeiterbindung. Alleine alle diese Punkte einmal sauber zu analysieren und zu betrachten ist eine wichtige Aufgabe für das Unternehmen. Betrachten Sie nur die demografische Entwicklung in Deutschland und bringen Sie sie in Verbindung zur Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
  • Kooperationen,
    gezielter und bewusst gepflegter Aufbau und Ausbau von Kooperationen, z.B. zu Kunden aber auch Lieferanten. Das gilt sowohl nach außen aber auch innerhalb eines Unternehmens. Sie müssen rechtzeitig wissen was Ihr Lieferant und Ihr Kunde plant oder bereits beabsichtigt. Es kann Ihnen dann nicht passieren das Sie eine an der Vergangenheit orientierten Lagerhaltung für Ihren Kunden betreiben und der plötzlich nicht mehr bestellt. Auf Rückfrage stellt sich dann heraus, er hat sein Produkt geändert oder es wird eingestellt und er benötigt das Material deshalb nicht mehr.
Bisher sind nur die Punkte aus dem Ratingverfahren angesprochen worden, auf die Banken künftig verstärkt achten werden. Aber allen Punkten gemeinsam ist: wenn sie nicht professionell im Unternehmen aufgegriffen, weiterentwickelt und ständig begleitet werden, können sie den Fortbestand eines Unternehmen ernsthaft gefährden. Eine Untersuchung der Creditreform aus dem Jahr 2005 hat ergeben: Bei über 60% der Insolvenzfälle in Deutschland liegen eindeutig Managementfehler vor.
Banken haben mit der Analyse dieser Parameter oft Probleme, weil sie sich mit diesem Themenbereich bisher nicht wirklich beschäftigen mussten. Hier eröffnen sich für Unternehmen Chancen, im Rahmen des Ratingverfahren auftretende Probleme aus dem quantitaiven Prüfungsbereich durch gutes Abschneiden im qualitativen Bereich zu entschärfen. Deshalb gilt, nehmen Sie das Heft in die Hand.
Leider gibt es kein einheitliches Ratingverfahren in Deutschland. Die Bankorganisationen haben Eigenentwicklungen im Einsatz. Unternehmen müssen aus den jeweiligen Ratingvorgaben ihrer Bank, die Sie dann aber auch kennen müssen, ein unternehmensinternes Konzept zur Datenerfassung und Umsetzung einer Rating-Strategie entwickeln. Die Ergebnisse sollten in aussagefähiger, nachvollziehbarer Form erarbeitet werden. Halten Sie Ihre Bankenvertreter stets auf dem laufenden. Informieren Sie sie in regelmäßigen von Ihnen gewählten Abständen. Es handelt sich hier also nicht um eine Einzelveranstaltung, sondern um einen laufenden Prozess. Aber es gibt noch weitere Gruppen im Unternehmen, wie beispielsweise Kunden, Lieferanten, Aufsichtsräte, Beiräte, Betriebsräte aber auch die Mitarbeiter, die an diesen Informationen regelmäßig interessiert sind und ein Recht darauf haben.
Werden diese Aufgaben in den Unternehmen nicht offensiv angepackt, kann es zu schwerwiegenden Auswirkungen führen wie das folgende Beispiel zeigt. Ein mittelständisches Unternehmen aus der Metallindustrie hat sich in einem international ausgeschriebenen Bieterverfahren gegen eine Reihe von Mitbewerbern durchgesetzt. Die Technik und der Preis stimmte. Den sehr interessanten und damit auch lukrativen Auftrag erhielt aber letztlich ein anderes Unternehmen. Dem war es gelungen plausibel nachzuweisen, dass man auch noch in etwa 10 Jahren die benötigten Produkte liefern könne. So wirkt sich Zukunftsfähigkeit auch aus.
Rating sollte deshalb grundsätzlich nicht nur als lästige Pflicht gegenüber der Bank, sondern auch als Chance für das UNternehmen gesehen werden, sich konzentriert und umfassend mit der eigenen Zukunft zu beschäftigen. Damit schaffen Sie sich die Möglichkeit, Ihr Unternehmen weiter erfolgreich zu führen und einen Mehrwert zu schaffen.
Ein positives Beispiel war kürzlich im RATING Newsletter des Banken Verlag Köln, zu lesen. Ein mittelständisches Unternehmen hatte sich über ein externes Rating prüfen lassen, nachdem es die beschriebenen internen Hausaufgaben abgearbeitet hatte:
Bei dem Rating spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle, angefangen von der Finanzierungsstruktur und Finanzpolitik über die Unternehmensstrategie und –führung bis hin zur Personal- und Informationspolitik und der Unternehmensplanung, so die Ratingexperten. Die Analysten der Rating Agentur zeigten sich von dem Gesamtergebnis beeindruckt. Das Unternehmen weise herausragende Kennzahlen aus und sei bezüglich der qualitativen Kriterien hervorragend aufgestellt. „Nachhaltigkeit, Stabilität und Kontinuität gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Entscheidung von Unternehmen.“
Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens beurteilte das Ergebnis wie folgt „für unsere Kunden und Partner stellt unser Rating Ergebnis eine unabhängige Bestätigung dar, mit einem wirtschaftlich optimal positionierten Partner auch künftig zusammenarbeiten zu können.“

Hier wird besonders deutlich: mit einem Rating kann auch erfolgreich und öffentlichkeitswirksam gearbeitet werden. Die Großen zeigen es uns doch bereits täglich.

Noch ein Bonbon zu Schluss - der Bankenausschuss in Basel - hat bereits das Verfahren nach Basel III, mit einer Gewichtung von ca. 70% für die qualitativen Parameter in der Schublade und wird darüber wahrscheinlich ab 2007 die Verhandlungen aufnehmen.

An dem bestehenden Verfahren etwas ändern können wir nicht und jammern hilft auch nicht! Also gilt es - jetzt die Hausaufgaben zu machen – packen wir es offensiv an. Wolfgang Aulich

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